Naturereignis, Ferrera, Innerferrera, Ual da Niemet

Sachverhalt:

Am 1. Juli 2019 um 17.17 Uhr hat Herr Bräsecke Fritz, Innerferrera, dem Wildhüter gemeldet, dass der Emeterbach, auf 1440 m.ü.M., im Talboden kein Wasser mehr führe. Nach einem Augenschein vor Ort,  ist Wildhüter Simon Jäger zum Maiensäss Secs gegangen. Auch dort kam kein Wasser. Beim Punkt 1677 konnte eine für die Jahreszeit normale Wasserführung des Baches festgestellt werden. Einige Meter weiter unten (Koord. 753.045 / 154.089) auf einer Ebene versickert die mittelgrosse Wassermenge total. Die Distanz zum Talboden, Einmündung Stauhaltung Innerferrera weist eine Länge von ca. 560 m auf. Die KRH (Kontaktperson Grischott Gion) wurde umgehend orientiert. Er war ebenfalls mit dem Wildhüter vor Ort.

 

Massnahmen AJF am 2. Juli 2019:

Von  14.00  bis 17.00 Uhr wurden mit 2 Gemeindearbeitern von Ferrera, Wildhüter Markus Egle (Stv. Fischereiaufseher Curdin Meiler) und Wildhüter Simon Jäger ca. 2/3 der mehrheitlich ausgetrockneten und schwer zugänglichen Strecke des Ual da Niemet mit dem Elektrofanggerät abgefischt. 1/3 der Strecke ist nicht zugänglich. Es konnten 17 Bachforellen  gerettet werden, 61 waren bereits tot.

 

Weiteres Vorgehen:

Meldung ans ANU und AWN. Unter Umständen ist das Naturereignis aus geologischer Sicht interessant.

Karte